Meilenstein für die Realisierung von zwei Projekten
Die vereinbarten Lieferungen der Windenergieanlagen sind wichtige Meilensteine für die Umsetzung von zwei Energiewende-Projekten in Niedersachsen.
Im Windpark Rastede (Landkreis Ammerland) wird Alterric den Anlagentyp Typ Vestas V150-6.0 mit einer Nabenhöhe von 125 Metern und einer Leistung von insgesamt 42 Megawatt installieren. Die Verträge für sieben der Anlagen wurden am Mittwoch, 17. September 2025, gezeichnet; es besteht die Option auf den Bau einer weiteren Anlage des Typs im Projekt Rastede. Im Windpark Kutenholz (Landkreis Stade) kommen 13 Anlagen vom Typ E-175 EP5 E2 mit einer Nabenhöhe von 162 Metern und einer Leistung von 91 Megawatt zum Einsatz. Dieses Repowering ersetzt 20 Altanlagen. Beim Enercon-Anlagentyp handelt es sich um eine Neuentwicklung – die Installation im Alterric-Windpark zählt zu den ersten Projekten. Sowohl für Rastede als auch Kutenholz sind die Inbetriebnahmen für das vierte Quartal 2026 geplant.
Vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht zeitnahe Lieferfristen
Für Alterric zählte bei der Kaufentscheidung neben verlässlichen Geschäftsbeziehungen, dass beide Partner sehr kurze Lieferzeiten und langfristige Vollwartungsverträge ermöglichen. Hendrik Stalljann, Leiter Engineering & Construction bei Alterric, unterstreicht: „Durch die enge Abstimmung mit Vestas und Enercon können wir beide Projekte knapp 15 Monate nach der Zeichnung in Betrieb nehmen. Das ist für uns ein entscheidender zeitlicher Vorteil, den wir auf Basis sehr guter Zusammenarbeit erreichen konnten.“
Darüber hinaus sprechen die technischen Eigenschaften der Anlagentypen für sich: hohe Effizienz, reduzierte Schallimmissionen und wartungsfreundliche Konzeption. Die Fertigung wesentlicher Komponenten in Europa ermöglicht kurze Lieferketten, was zusätzliche Planungssicherheit verschafft.
Herstellerunabhängigkeit sichert optimale Winderträge
Hendrik Stalljann sieht in der aktuellen Transaktion Alterrics Maxime des herstellerunabhängigen Anlageneinkaufs bestätigt: „Wir wählen die jeweils optimale Anlage am individuellen Standort, um eine sichere und wirtschaftliche Grünstromerzeugung zu gewährleisten“. Maßgeblich dafür sind die technische Planung und entsprechende Ausschreibungen. Welcher Anlagentyp am vorgesehenen Standort das beste Ergebnis liefern kann, hängt von diversen Aspekten ab: Neben den Windverhältnissen geht es unter anderem darum, welche maximale Höhe am Standort verbaut werden darf und welche Bestandsanlagen in der direkten Umgebung laufen.
